Das neue (Tennis-)jahr und die guten Vorsätze

Zwei Wochen ist das neue Jahr alt und die Delitzscher Tennisspieler:innen sind schon wieder mitten drin. Und wie bei jedem, der sein Leben ein Stück weit dem Sport in Wettkampfform verschrieben hat, gehörte sicherlich das ein oder andere Erfolgserlebnis am Netz und der Grundlinie zu den Neujahrsvorsätzen. Dem ließen die Mannschaften des Delitzscher TC (DTC) zum größten Teil auch gleich Taten folgen. Makellos bleibt weiter die Bilanz der Herren über 40 Jahre in der Wintercup- Bezirksklasse. Gegen den TC BG Bad Lausick holten Patrick Wegner, Christian Mörschke, Jens Lersow und Krzysztof Cwyl den vierten Sieg in Serie. Nach dem überzeugenden Auftritt im Sportpark Tresenwald, fehlt noch ein Erfolg aus den verbliebenen zwei Matches um die Meisterschaft und damit den Aufstieg klar zu machen. Auf einer ähnlichen Erfolgswelle, surfen eine Altersklasse höher die Herren 50. Zwar nicht den vierten, sondern vorerst den zweiten Sieg erspielte sich der DTC- Vierer im Bezirksligavergleich mit dem TV Machern GW. Steffen Reiche, Ralf Pasternak, Marek Wolanski und Mannschaftskapitän Thomas Edelmann veredelten die 6:2 Führung nach den Einzeln, mit zwei Doppelsiegen zum 10:2 Endstand. Auf der Jagd nach dem Tabellenführer Leipziger SC 1901 setzten die Oldies der DTC- Herren über 60 Jahre am vergangenen Wochenende ein 12:0 Ausrufezeichen. Ohne Matchpunktverlust besiegten Marek Wolanski, Klaus Ackermann, René Taubensee und Reimund Kuntze den TC RC Sport Leipzig. Mitte Februar steigt in der Wintercup- Bezirksliga das Spitzenspiel gegen den LSC. Auch das Mixedteam des DTC fand in die Erfolgsspur zurück. Nach der zuletzt doch derben vorweihnachtlichen 0:12 Pleite gegen den 1. TC Waldheim, konnte das DTC-Quartett den TV Torgau mit 9:3 bezwingen. Petra Keller, Carina Kubern, Ramon Roselly und Maurice Stoppe gelang mit dem Erfolgserlebnis in der Sportmühle Nischwitz der Sprung auf den zweiten Tabellenplatz der Bezirksklasse.

Mixedteam des Delitzscher TC 1921 e. V.

Zu den „Sorgenkindern“ unterm Hallendach zählen dagegen die Herren und die sonst so erfolgsverwöhnten Damen über 30 Jahre. Beide Teams warten noch auf den ersten Sieg und dabei blieb es auch im neuen Jahr. Die Herren kassierten gegen die zweite Vertretung des Leipziger SC 1901 die dritte Niederlage in Folge. Immerhin konnte Oliver Krutzger (DTC) sowohl im Spitzeneinzel als auch im Duett mit Alexander Pitzschke punkten. Wichtig in Sachen Bezirksligaklassenerhalt wird hier sicherlich der Vergleich mit dem TC Rosenthal im vorletzten Match der Hallensaison. Einen verständlicherweise schweren Stand haben die Jungseniorinnen der Damen 30 in der höchsten Spielklasse, der Landesoberliga. Auch gegen den SV Dresden Mitte galt es sich an den kleinen Erfolgserlebnissen hochzuziehen. Ein solches gelang Petra Keller vom DTC. Gegen die im Leistungsklassenranking leicht besser platzierte Clarissa Prawoto holte die Delitzscherin einen 2:6., 6:4 und 10:2 Sieg. Auch Carolin Sommerer und Sarah Busse überzeugten gegen ihre deutlich besser eingestuften Gegnerinnen und konnten zumindest die Satzverläufe eng gestalten.

Der Delitzscher TC 1921 e. V. wünscht allen Mitgliedern, ihren Familien sowie unseren Freunden und Förderern frohe Weihnachten und einen guten Rutsch in ein gesundes und sportliches Jahr 2026!

Erfolgsbilanz ausgebaut!

Anfang Dezember, Jahresendspurt, nicht nur um die Weihnachtsgeschenke, sondern auch um die finalen Tabellenpunkte 2025. Der Trend bleibt weiter ein DTC- Friend. Insgesamt konnte die Statistik um vier Siege auf acht Gesamterfolge aufgewertet werden. Dem stehen bisher nur vier Niederlagen gegenüber. Ungeschlagen in Richtung Meisterschaft stürmten die Herren der Jungsenioren über 40 Jahre in der Bezirksklasse. Gegen den TC Taucha gewannen Steffen Reiche, Patrick Wegner, Christian Mörschke und Krzystof Cwyl in der Sportmühle Nischwitz mit 8:4. Beim Blick auf die Tabelle und die Ausgeglichenheit der Mannschaft, ist es schwer vorstellbar, dass die Konkurrenz den DTC noch aufhalten kann.

Steffen Reiche beim Aufschlag

Die spielstarken Oldies der Herren 50 sind ebenfalls mit einem Erfolg in die Hallesaison gestartet. Dabei war das Match in der Bezirksliga gegen den SV 1919 Grimma durchaus umkämpft. Die vier Einzel wurden „geteilt“, wobei das letzte Einzel die Gesamtspielzeit von 4h fast aufgebraucht hatte. Somit konnte beim 4:4 Zwischenstand nur auf einem Court ein Doppel ausgetragen werden. In diesem behielten Ralf Pasternak und Thomas Edelmann vom DTC mit 6:4 und 6:2 die Oberhand. Zum Schläger griffen außerdem Steffen Reiche und Jens Lersow.

Das Schweizer Taschenmesser des DTC Jens Lersow (links)

Die Tabellenspitze der Bezirksklasse im Mixed ziert ebenfalls ein Team des Delitzscher TC. Im zweiten Vergleich der Runde besiegten Alex Pitzschke, Alexander Schmidt und Juanna Keller den TC Böhlitz- Ehrenberg mit 8:0. Am kommenden Sonntag steigt in Nischwitz das Spitzenspiel gegen den Tabellenzweiten 1. TC Waldheim. Gut erholt vom etwas unglücklichen Unentschieden des ersten Spieltages zeigten sich die Oldies der 1. Herren über 60 Jahre. Im Tennispark Zwenkau erspielten Marek Wolanski, Klaus Ackermann, René Taubensee und Andreas Ulrich ein 8:2 Erfolg für den DTC. Gegner in der Bezirksliga waren hier die Herren des TC Markranstädt. Dagegen weiter nicht von Erfolg gekrönt, blieben die Bemühungen der Herren des DTC. Im zweiten Punktspiel der Bezirksliga gegen den Leipziger TC 1990 kam das DTC- Quartett nicht über ein 4:8 hinaus, steigerte sich aber im Vergleich zur deutlichen Auftaktniederlage . Alexander Schmidt konnte sein Einzel und zusammen mit Philipp Milkner ein Doppel gewinnen. Um den Klassenerhalt zu schaffen brauchen die Delitzscher zumindest einen Sieg aus den noch ausstehenden fünf Partien. Tapfer gewehrt haben sich die Damen über 30 Jahre in der Oberliga. Gegen die Ostligameisterinnen vom Leipziger SC 1901 war man zwar chancenlos, erspielte sich aber mit dem ein oder anderen engeren Satz ein kleines bisschen Hoffnung für die anstehenden Herausforderungen. 🎾❤ DTC

DTC- Teams legen nach, lassen aber auch Federn

Nach den erfolgreichen ersten Spieltagen der Wintersaison 2025/26 konnten die Mannschaften des Delitzscher TC (DTC) zunächst nur ein weiteres Ass servieren. Die Herren über 60 Jahre bekamen es im Bezirksliga- Wintercup mit dem TC Rosenthal zu tun. Im normalerweise hart umkämpften Duell mit den Messestädtern, entschieden zunächst Ralf Pasternak, Marek Wolanski, Klaus Ackermann und René Taubensee drei der vier Einzelmatches deutlich für sich. 6:2. Klare Angelegenheit sollte man denken, aber weit gefehlt, denn beide Doppel gingen überraschend an den TC Rosenthal. Noch im letzten Winter, hätten bei einem 6:6 Endstand die eindeutig gewonnenen Einzel den Ausschlag zu Gunsten der Delitzscher gegeben. Nach der Neuregelung geht ein 6:6 Endstand nach Matchpunkten als Unentschieden in die Tabellenwertung und zwar unabhängig vom Satz- oder Spielverhältnis. Damit hatte das DTC- Quartett gefühlt eher einen Punkt verloren als gewonnen. Solche Bredouillen kennen die Jungsenioren der Herren 40 momentan nur vom Hören sagen. Die Herren haben bereits den zweiten Vergleich des Winters bestritten. Gegen den HTC Südost Leipzig gewannen die gut aufgestellten DTC- Männer ohne Matchpunktverlust mit 12:0. Steffen Reiche, Patrick Wegner, Christian Mörschke und Krzystof Cwyl konnten im Sportpark Nischwitz den nächsten Schritt in Richtung Meisterschaft der Wintercup- Bezirksklasse machen.

Genau am anderen Ende des Spektrums fanden sich die Herren des DTC zum Hallenauftakt wieder. Gegen den SV Groitzsch konnte man in der Wintercup- Bezirksliga nicht in Bestbesetzung antreten und bekam prompt die Quittung in Form einer 0:12 Pleite. Zu dominant waren die Randleipziger, sodass die Delitzscher Herren nur einmal mal knapp in die Nähe eines Satzgewinns kamen. Einziges Trostpflaster im DTC- Lager war, dass man damit den wohl schwersten Gegner hinter sich hat und nun noch weitere sechs Chancen zum Klassenerhalt. Auch die Damen über 30 Jahre hatten in der Wintercup- Oberliga einen schweren Stand. Zum Match up gegen die Damen des TC Blau Weiß Dresden Blasewitz reiste man nach Dresden. Zurück kehrte man mit einer klaren 2:10 Niederlage im Gepäck aber auch ein Ausrufezeichen gelang. Mareen Klenke konnte ihr Einzel gegen die Dresdnerin Carolin Spreda im Championstiebreak des 3. Satzes gewinnen. Bemerkenswert dabei war, das ihre Gegnerin um acht Leistungsklassen besser eingestuft ist. Ein ähnliches Kunststück gelange Klenke bereits in einer der Ostligapartien des vergangenen Sommers. Für die Ladies stehen in der Viererstaffel Hin- und Rückspiele auf der Agenda. 🎾❤ DTC

Auf Wiedersehen

Nach dem noch bis diesen Sonnabend auf einem unserer Plätze Tennis gespielt werden konnte, fliegen nun vorerst keine Bälle mehr über die Netze. Wir sehen uns in 2026.

Steinemosaik = Winterschlaf beim DTC

Start in die Hallensaison

Am vergangenen Wochenende begann die Indoor- Punktspielrunde des Sächsischen Tennisverbandes (STV). Von November 2025 bis Ende März 2026 schickt der Delitzscher TC (DTC) insgesamt sechs Teams in die sogenannten Wintercup- Wettbewerbe von der Oberliga bis zur Bezirksklasse. Dabei stehen 34 Vergleiche für die DTC- Mannschaften an. Den Auftakt bestritten das Mixedteam des DTC und die Herren über 40 Jahre. Die Premiere war nicht nur ergebnistechnisch vielversprechend. Beide Mannschaften konnten spielerisch überzeugen und ihre Partien deutlich gewinnen. Das Mixedquartett aus Sarah Busse, Sophie Weikert, Alexander Pitzschke und Maurice Stoppe traf in der Bezirksklasse auf den TC Neukieritzsch. Im Sportpark Zwenkau war das Match nach den Einzeln mit einer 6:2 Führung bereits vorentschieden. Im folgenden Doppel holten Frau und Mann nochmal vier Matchpunkte zum 10:2 Endstand.

Noch besser machten es die Vierziger, indem sie in der Bezirksklasse überhaupt keine Matchpunkte „liegen ließen“. Der Ort des Geschehens war der selbe, nur der Endstand im Vergleich mit dem TC Böhlitz- Ehrenberg, gestaltete sich mit 12:0 noch deutlicher. Für den DTC standen Steffen Reiche, Patrick Wegner, Christian Mörschke und Jens Lersow am Netz. Nach und nach greifen nun auch die Damen über 30 Jahre, die aktiven Herren sowie die Oldies über 50 und 60 Jahre zum Racket. Derweil wurde mit dem letzten Arbeitseinsatz des Tennisjahres die Anlage am Delitzscher Wallgraben so langsam in den Winterschlaf versetzt. Ein großes Dankeschön geht aus Sicht des Vorstandes an die fleißigen Mitglieder.🎾❤ DTC

Fünfkampf auf der Jagd nach Gold

Was vor gut zwei Jahren als Idee bei einem der klassischen Terrassengespräche nach dem Training geboren wurde, setzten sechs Delitzscher Tennisspieler am vergangenen Sonnabend in die Tat um. Das deutsche Sportabzeichen war das Ziel der Träume. Damit reihten sich die Delitzscher in die illustre Runde der rund 550000 Teilnehmer ein, die im Jahr 2024 das deutsche Sportabzeichen absolvierten. Gestaffelt ist der sportartübergreifende Wettkampf um die Gold-, Silber- und Bronzeabzeichen in unterschiedliche Kategorien. Aus den Bereichen Ausdauer, Schnelligkeit, Kraft und Koordination muss jeweils eine Übung im entsprechenden Zeit-, Weiten- oder Wiederholungsrahmen erfolgreich absolviert werden. Wer in der jeweiligen Übung die vorgegebene Goldnorm seiner Altersklasse schafft, bekommt für die Gesamtwertung drei Punkte. Für das höchste Sportabzeichen braucht es in dieser Wertung mindestens elf Punkte, für das in Silber acht und für Bronze vier Punkte.

Die Gold-, Silber- und Bronzeabzeichen des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) begeistern jährlich hunderttausende Sportler*innen

Leider kann man in keinem der vier Bereichen mit dem gewohnten und geliebten Tennisschläger glänzen. Doch durch das hohe koordinative und athletische Anforderungsprofil des Tennissport, gingen alle zumindest mit einem kleinen Vorteil an den Start. Das DTC- Sextett entschied sich, in einem „Fünfkampf“ mit der Königin aller Sportarten der Leichtathletik anzutreten. Das hieß Sprinten, Springen, Werfen und mit Ausdauer laufen. Bei etwas widrigen Bedingungen betraten Sophie, Krzysztof, Olli, Ralf, Philipp und Jörg am Samstagvormittag das Eisenbahnerstadion in Delitzsch. Zunächst hieß es etwas in Erinnerungen an die guten alten Spartakiadezeiten schwelgen, um dann mit einer Erwärmung langsam auf Betriebstemperatur zu kommen.

Auf der Old School Laufbahn werden selbst 50m oder 100m verdammt lang!
Philipp kurz nach dem Start bei seinem 100m Sprint

Der erste Startschuss des Tages fiel bei den 50m- und 100m- Sprints. Da der Weg zum Netz auf dem Tennisplatz kürzer ist, kamen alle schnell in Tritt und zum Ende hin doch ganz schön an ihre Grenzen. Danach ging es zum wohl schwierigsten Teil des Tages, dem Weitsprung. Hier war Olli als ehemaliger sechs Meter Springer der Favorit. Doch schon während der Probesprünge, merkten alle wie lange die Schulzeiten schon her sind und das ein gutes Anlauftiming die halbe Miete ausmacht. Die koordinative Herausforderung bestand darin, das Tempo des Anlaufes durch ein gutes Treffen des Absprungbalkens kombiniert mit der entsprechenden Landung in Weite umzuwandeln. Trotz nur kurzer Vorbereitung flogen alle so durch die Luft, dass die Silbernorm in die Grube gehopst wurde.

Air Ralf im Landeanflug
Im Weitsprung elementar, die richtig Landung

Ohne große Pause zog der „Tross“ weiter zu den Kraftübungen Medizinballweitwurf und Standweitsprung. Nun mussten auf dem Weg zu hohen Weihen rohe Kräfte walten. Entweder den 2kg Ball in ungeahnte Sphären befördern oder aus dem Stand für einen kurzen Moment die Schwerkraft überlisten. Mit dem Medizinball hatten alle bis auf Philipp, den Klassiker „All I Need Is a Miracle“ auf den Lippen. Modellathlet Philipp semmelte gleich im ersten Versuch das schwere Runde auf beachtliche 14,38 m. Die Normalsterblichen wichen in Anerkennung der eigene Kräfteverhältnisse auf den Sprung ins Glück aus.

Jörg und eine Monderscheinung mitten am Vormittag

Nach dem Motto: „Am Ende wird Ente fett oder hat der Frosch die Locken…… jedenfalls irgendwie so …. “ haben die Sportabzeichenmacher die drei Kilometer Laufstrecke als finale Prüfung gesetzt. Nun noch einmal tief Luft holen, A….backen zukneifen und dem inneren Schweinehund den Stinkefinger zeigen. Überraschenderweise präsentierten sich alle Starter als die weißen Kenianer und pulverisierten förmlich die jeweiligen Goldnormen. Geschafft und vor allem zufrieden mit dem Gedanken, dass man doch ein ganz guter Sportler ist verließen die Protagonisten nach knapp drei Stunden die Arena.

Olli der Sechs- Meter- Mann nach den 3 Kilometern nochmal die Atmosphäre aufsaugen

Doch ganz zu Ende gegangen war der Weg zu Gold, Silber oder Bronze noch nicht. Auf die „Nichtschwimmer“ wartete noch der Sprung ins kühle Nass. Um in den Besitz der ideell kostbaren Sportpreziosen zu kommen, bedarf es zusätzlich eines sogenannten Schwimmfertigkeitsnachweises. Am frühen Nachmittag zog der DTC- Fünfer die dafür nötigen Bahnen im vorgegebenen Zeitlimit. So endete ein anspruchsvoller Sporttag, dessen Wiederholung im nächsten Sommer im wahrsten Sinne des Wortes schon in den Startlöchern steht. 🎾❤ DTC

Auf zum letzten Gefecht….. Sport frei!

20 Jahre Herrendoppelturnier, ein kleiner Meilenstein!

Am Sonnabend stand die Tennisanlage am Delitzscher Wallgraben im Zeichen von Aufschlägen, Volleys und Schmetterbällen. Auf dem Spiel standen diesmal keine LK- Punkte sondern Ruhm und Ehre, kurzum der prestigeträchtigste Titel des Delitzscher Tennisjahres. Bereits zum zwanzigsten Mal rangen die Delitzscher Tennisherren um die Krone der besten Doppelspielers. Um in der Arena im Schatten des Barockschlosses zu bestehen brauchte es das ganze Repertoire an Schlägen, Nervenstärke, Fitness und natürlich auch ein bisschen Losglück. Gemeldet hatten 16 Tenniscracks mit einem LK- Ranking von der 6 bis zur 25. Der Cut für die Auslosung lag diesmal bei der Leistungsklasse 15. Nach dieser Vorgabe wurden die Paarungen ausgelost. In der Vorrunde spielten die acht Doppel in zwei Vierergruppen nach dem Modus Jeder gegen jeden.

Schon hier zeigte sich, dass es im Doppel durchaus anders zur Sache geht als im Einzel. Ist das Einzel oft ein Spiel der kraftvolleren Grundlinienschläge, geht es zu viert auf dem Spielfeld doch eher um die feinere Klinge. Am besten harmonierten Patrick Wegner und Thomas Edelmann sowie das Duett Ralf Pasternak und Marcus Linde. Als Gruppensieger sicherten sie sich die vermeintlich leichteren Lose im Viertelfinale. Die Endrunde startete mit eben diesem Viertelfinale, in dem sich die favorisierten Paarungen durchsetzen konnten. Die Auslosung der Halbfinale ergab dann die Matches Ralf Pasternak / Marcus Linde gegen Patrick Wegner / Thomas Edelmann sowie Alexander Pitzschke / Robin Grögor gegen Jürgen Malze / Christian Mörschke.

In der Rückschau war das erste Halbfinale bereits ein vorweg genommenes Endspiel. Auf dem Centrecourt zeigten die vier Protagonisten über weite Strecken gutes Doppeltennis. Vor allem Patrick Wegner zeigte seine im Training erarbeiteten Fortschritte. Auch Marcus Linde beeindruckte immer dann, wenn er in die Defensive gezwungen wurde mit starken Passierbällen und Lobs. Das Match bekam dann die verdiente Entscheidung den Championstiebreak. Hier zog Mister Doppelturnier Ralf Pasternak das Geschehen an sich, sodass er und sein Partner schlussendlich ins Finale einzogen. Im Finale trafen sie mit Jürgen Malze und Christian Mörschke auf die Überraschung des Turniers. Die beiden „Langen“ konnten sich gegen Alexander Pitzschke und Robin Grögor in zwei Sätzen durchsetzen. Erfahrung, Taktik und Finesse matchten die Power des jungen Duos perfekt. Im Endspiel machten sich die Anstrengungen der mehr als drei Stunden Tennis gepaart mit den heißen Temperaturen doch deutlich bemerkbar. Fast im Schnelldurchgang erspielten sich Ralf Pasternak und Thomas Linde den Jubiläumstitel. Für Ralf Pasternak war es der insgesamt sechste Erfolg, mit der nun einsam seine Kreise am Doppelhimmel zieht. Ausschweifend ausgewertet wurde danach natürlich alles beim gemeinsamen Bier auf der Terrasse. 🎾❤ DTC

Schnappschuss mit allen Teilnehmern der 20.Auflage

U12 Vereinsmeisterschaften

Die vergangenen Trainingswochen nutzten die Kids der Unterzwölfjährigen um ihre Vereinsmeister auszuspielen. Dabei traten die Youngster erstmals auf dem Großfeld gegeneinander an. Die allermeisten haben im Rahmen der Sommerpunktspielrunde schon Matchpraxis auf dieser Feldgröße gesammelt, dennoch sind einige Anpassungen im Umgang mit mehr Raum und verstärkter Laufarbeit vonnöten . Im Modus Jeder gegen jeden traten sieben Teilnehmer:innen an. Erneut konnte sich der Vorjahresmeister Danilo Kaiser durchsetzen. Er gewann fünf seiner sechs Vergleiche. Da keine kompletten Matches gespielt wurden sondern auf Zeit, gelang es dem Zweitplatzierten Enno Mertgen, Danilo ein Unentschieden abzuringen. Die Ehre der jungen Damen rettete Anna Klein mit dem dritten Platz. Insgesamt muss man attestieren das unsere Kids in diesem Jahr technisch sehr gute Fortschritte gemacht haben, es aber noch schwer fällt diese über längere Zeiträume in die Matches zu transportieren. Ein Lob verdient die über die gesamte Saison meist sehr gute Trainingsbeteiligung. 🎾❤ DTC

U12 Trainingsgruppe